
Un-wort des Jahres 2008: Finanzkrise
Ohne das Thema Finanzkrise hier zu breit treten zu wollen, ist deren Entstehung ganz interessant. Herr Schmitz (Gründer der Prima Fonds) führte das in einem Vortrag neulich auf die enormen Kriegsausgaben der USA zurück. Denn hier wird tatsächlich Geld vernichtet, ein Gegenwert besteht bei abgeworfenen Bomben etc. ja nicht wirklich. Ganz im Gegenteil.
Das hat den Staat in Geldnot gebracht, so dass die jahrelang zu großzügig vergebenen Kredite sukzessive nicht mehr möglich wurden. Dies trotz geringer Zinsen. Das führte zum Platzen der Immobilienkriese. Aufgrund der weltweiten Vernetzungen dieser maroden Kapitalbeziehungen entstand die Finanzkriese.
Vielleicht wird das Wort des Jahres 2009 ja mal ein positiver Begriff.
Die Analysten der Citigroup gehen mittlerweile dazu über mehr auf Nachhaltigkeit zu setzen. Dies ginge am einfachsten mit der Frage, wo man denn derzeit am liebsten arbeiten würde. Also …
Nun zum Unwort des Jahres, wozu meines Erachtens die Finanzkrise oder “Leerverkäufe” auch gut gepasst hätten. Es wurde aber “notleidende Banken”.