Goldpreisentwicklung

Die Goldpreisentwicklung war 2017, ist und bleibt auch in 2018 ein spannendes Thema. Denn die Entwicklung des Goldpreises ist maßgeblich für die Anlageentscheidung in Gold. Meist investiert man in Gold, um krisensicher und inflationssicher Geld anzulegen. Über lange Zeiträume bringt Gold allerdings keine guten Renditen. Betrachtet man aber die letzten Jahre für sich, war Gold durchaus beliebt. Die hohe Nachfrage trieb den Goldpreis deutlich nach oben. Nun ist er wieder ein Stück weit gefallen. Die Prognosen der Experten überschlagen sich nach wie vor. Nimmt die Unsicherheit an den klassischen Finanzmärkten weiter zu… Wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Der Goldpreis – was man wissen muss

Der Goldpreis schwankt mittelfristig deutlich weniger als beispielsweise Aktienpreise. Daher sollte man sich nicht von kurzfristigen Preisänderungen (Volatilität) beeindrucken lassen. Wie teuer Gold noch wird und wohin die Preisentwicklung geht, hängt von vielen Annahmen ab. Mehrheitlich wird der Goldpreis indirekt durch den Kaufkraftverlust und Vertrauensverlust der Währungen bestimmt.
Entgegen vieler Meinungen ist die Goldmenge nicht soo klein, sie wächst nur geringer als beispielsweise derzeit die Geldmenge. Im Durschnitt wächst der Goldbestand nur 1,5% pro Jahr.

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Die Goldpreis-Entwicklung in 2017 und 2018

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Wenn Sie heute zu Ihrer Bank gehen und in Gold investieren sowie dieses (meist überraschend winzige) Stück Gold real erhalten möchten, dürften Sie Pech haben oder einige Wochen Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Denn die reale Goldmenge für solche Zwecke ist praktisch vergiffen.
Das ist auch der Grund für die hohe Nachfrage nach Zahngold oder Altgold. So stehen meist schon vor jedem Supermarkt die Kundenstopper solcher (dubioser?) Anbieter. Tatsächlich kann es sich jedoch derzeit lohnen wie noch nie, alten unbenutzen aber hochwertigen Schmuck einzutauschen und dafür in etwa den Goldwert als Bargeld zu erhalten.
Wenn nun der enorme Geldbedarf der USA zu der von manchen erwarteten Inflation führt, könnte die Nachfrage nach Gold die Goldpreisentwicklung weiter anfachen. Tom Fitzpatrick (technischer Chefstratege der Citigroup) rechnet bei einem Szenario sogar mit einem Inflationsschock.
Allerdings halten die Notenbanken sehr große Goldvorräte. Wenn diese sich entschließen Teile davon zu verkaufen, würde das spürbar den Goldpreis senken. Bisher sind die Notenbanken jedoch sehr, sehr zurückhalten und wehren sich gegen den steigenden Verkaufsdruck.

Wohin der Goldpreis sich entwickelt weiß keiner. Niemand. Allerdings flüchten in Krisenzeiten und instabilen Zeiten viele Anleger in Gold. Wenn also die Rezession sprübar(er) wird und ggf. China wie offenbar geplant die Goldreserven von 600 auf 4000 Tonnen austockt, dürfte der Goldpreis weiter ansteigen. Vielleicht sollte man sich entsprechende Indexzertifikate einmal genauer ansehen. Denn Gold als Inflationsschutz wird immer interessanter, je mehr Zweifel am Euro und der Staatsverschuldung aufkommen.
Spannend ist auch, wenn man den Goldpreis inflationsbereinigt betrachtet. So könnte man sich beispielsweise vor ca. 50 Jahren mit der gleichen Menge Gold in etwa Gegenstände der gleichen Kaufkraft leisten. Der reale Goldwert bliebt damit über einen langen Zeitraum sehr konstant. Die aktuellen Preissteigerungen sind aber natürlich auch Grund zur Vorsicht. Denn immer wenn institutionelle Spekulanten die Kurse beeinflussen, sind diese von realen Gründen teilweise abgekoppelt. Das Risiko wird dadurch höher, soweit der Preis nicht mehr begründbar wird. Im Gegensatz zu Immobilien hat Gold allerdings einen wesentlichen Vorteil: es ist mobil und flexibel sowie einfacher bewertbar.
Letztlich dürfte daher das Vertrauen der breiten Bevölkerung in Konjunktur, Weltwirtschaft und Euro-Stabilität bzw. USA-Stabilität der wichtigste Einflussfaktor auf den Goldpreis sein.

Was man beim Goldkauf beachten sollte

Gold selbst bringt keine Rendite, es findet keine Wertschöpfung statt. Auch sind bereits sehr kleine Stückelungen beispielsweise in gängigen Goldmünzen relativ teuer. Will man dazu noch etwas flexibel bleiben, muss man für physisches Gold schon etwas Geld investieren. Dazu kommt aber noch das Aufgeld als Provision/ Lohn für Prägeanstalt und Händler. Daher sollte man sich eine Investition in physisches Gold unabhängig vom aktuellen Goldpreis und dessen Entwicklung genau überlegen.



27 Kommentare zu Goldpreisentwicklung

1 T. Kiehn
Kommentar
16. 12. 2008
um 14:31

Ich bin auf den Beitrag gestoßen, weil ich überlege, etwas von meinem Ersparten in Gold zu investieren – einfach nur zur Sicherheit. Aber ich muss ganz ehrlich sagen: auch wenn überall (besonders im Internet) Angebote locken, verlass ich mich bei einem solchen Thema lieber auf die Bank meines Vertrauens. Ich kann ja als Laie gar nicht wirklich überprüfen, was man mir da unterjubelt und ob die Kontidition wirklich so gut sind, wie sie auf den ersten Blick wirken.

3 Ajay Kapur
Kommentar
8. 06. 2009
um 01:37

Es ist frage der Zeit. Nach meiner erfahrung werden wir auch in Gold bald eine Talfahrt bis zu 500 US Dollar Je fein unze sehen.

4 Mag. Gerhard Mitterer
Kommentar
1. 08. 2009
um 17:57

Der Goldpreis wird lt. zahlreichen Experten bis Ende 2010 auf USD 2.500 je Feinunze angestiegen sein.

5 Thomas
Kommentar
21. 10. 2009
um 20:39

Hab heute erst wieder einen interessanten Beitrag zur Goldpreisentwicklung gefunden, der mir eigentlich ganz plausibel erscheint. Die Goldvorkommen wurden in der Vergangenheit ausgebeutet doch neue große Goldfunde bleiben aus. Es gibt keine größeren Goldminen die derzeit in Planung / Bau sind. Gold ist eben begrenzt und (fast) alles was begrenzt ist, wird mit dem Alter mehr wert. Quelle: http://preisgold.de/goldpreisentwicklung-2009.html

6 Frank Künzel
Kommentar
11. 11. 2009
um 13:18

Nur Kaffeesatzleser und „Experten“ glauben die Goldpreisentwicklung zu deuten (glauben heißt:nicht wissen!)Ich selbst habe in meiner Sammlung noch Kilo von Banknoten und Aktien:alles schon lange wertlos!Nicht eine Rendite sollte im Vordergrund stehen,sondern ein Bedürfnis nach Sicherheit.Die Telekom-Aktie hat seit ihrem Höchsstand ca. 80 % ihres Werts verloren!Und falls Sie bei Ihrem Tod einen erklecklichen Bestand an Goldmünzen/Barren Ihren Erben hinterlassen,werden sich diese nachträglich bei Ihnen bedanken,wenn sie diesen Schatz in Ihrem privaten Safe (nicht etwa im Bankschließfach!) finden. Eine Mitteilung dieses Funds beim Finanzamt liegt allein in Ihrer Entscheidung.

7 Konstantin
Kommentar
28. 11. 2009
um 13:22

Hallo

Danke für diesen interessanten Artikel! Ich habe schon oft hier Beiträge gelesen und freue mich immer wieder über die gleichbleibend gute Qualität.

Was das Thema selbst angeht:

Ich würde ja sagen, Gerüchte hin oder her, man darf Gold als Anlage nicht unterschätzen. Wie heißt es so schön? Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast 😉 Über längere Zeit wird sich der Preis so oder so wieder stabilisieren – so war es schon immer und so wird es auch immer bleiben

Gruß, Konstantin

8 jokar
Kommentar
24. 01. 2010
um 12:13

Die reale Goldmenge ist praktisch vergriffen, Trotzdem kann ich in Gold investieren? Das klingt, als würde etwas verkauft, was gar nicht da ist. Kann das lange gut gehen?
Die Bankenkrise wurde, wie ich es verstanden habe, unter Anderem davon ausgelöst, dass Kredite vergeben wurden, deren Rückzahlung nicht gesichert war. Ist es beim Gold nicht auch so? „Ich kaufe Gold“: heißt das nicht einfach: „Ich vertraue darauf, dass mir der Verkäufer im Zweifelsfalle Gold geben könnte.“? Und das, obwohl ich weiß, dass das Gold gar nicht da ist? Das hört sich abenteuerlich an.
Dass bei steigender Nachfrage die Preise steigen, ist klar, aber dochnur, wenn die Waren, deren Preise stseigen,wirklich da sind. Beim Gold scheint das teilweise nicht der Fall zu sein. Gilt das GEsetz von Angebot und Nachfrage dann noch?

Wenn mir jemand diese Frage beantworten würde, wäre ich ihm sehr dankbar.

9 alex kies
Kommentar
4. 02. 2010
um 13:05

Wer sich Gold kauft der sollte sich auch Blei mit hinlegen.

10 Roy Carvana
Kommentar
9. 03. 2010
um 22:48

Geld, Aktien, etc sind an sich nur Papier hinter dem kein realer Wert steht, Geld war bei seiner Erfindung nur soviel Wert als Gold und Silber zur Besicherung dahinterstanden (Golddeckung). Das hat man in den letzten Jahrzehnten leider weitgehend aufgegeben.
Wer im Krisenfall auf der sicheren Seite sein will, sollte ca 10-20% seines Vermögens in Goldbarren (kleine Stückelung) anlegen. Keine Münzen, Schmuck etc. die kann man im Notfall nur mit Verlust veräußeren. Immobilien kann man nirgends mitnehmen. Mit Währungsgold ist man weltweit unabhängig! Nicht Gold verliert an Wert sondern das Geld, Gold hat aufgrund politischer Einflüsse stagniert, das ist bei der Verschuldung der USA und Europas jetzt obsolet. Wer Gold mit Blei vergleicht, hat Null Bohne Ahnung!

11 RODIESCHU
Kommentar
25. 03. 2010
um 07:47

GOLD – der Schatz in eigenen Händen!
So war es bereits schon vor 100-derten von Jahren und so wird es auch künftig bleiben!!! Er stand, auf Grund seiner Wertefindungen, den besonderen Interessen der Menscheit immer sehr nahe; vor allem in Kriesenzeiten, nach Kriegen etc.
Die Welt heute realistisch betrachtet…- kommt man u. a. logisch zu dem Schluß: „Die Menschheit sägt am eigenen Ast…..!?“ Daher nach meiner Erfahrung: es gab also, mindesten ab 2008, keine bessere Wertanlage als – GOLD !
Die Zukunft GOLD ist keine Kaffeeleserei, sondern findet sich in der weiteren Entwicklung auf unserem Globus !

12 Reinhard Knoppka
Kommentar
18. 04. 2010
um 09:23

Als ich vor der D-Mark-Umstellung in Euro einen Batzen Geld durch Erbung in die Hände bekam, habe ich es „verzockt“, indem ich nichts damit machte und dann an Typen wie Ron Sommer glaubte. Hätte ich damals gewußt, was mit Gold los ist, wie sein Preis manipuliert wurde von Greenspan-Typen, um den Dollar künstlich hochzuhalten, hätte ich heute ein Mehrfaches an Vermögen.
Ihr braucht doch bloß in die Geschichte des letzten Jahrzehnts zu gucken und vielleicht einige historische Beispiele aufzuarbeiten: spricht das nicht Bände? Selbst wenn ich heute eine Krügerrand-Münze mit Verlust kaufe, weiß ich doch, daß sie morgen noch wenigstens ihren Goldpreis wert ist. Wenn ich heute Euro oder Dollar in den Sparstrumpf stopfe, habe ich das ungute Gefühl, ich könne mir morgen damit den A… wischen. Jedenfalls ist der Euro seit seinem Bestehen um ein Vielfaches im Wert gesunken. Und was ist mit den heutigen Menetekeln an der Wand des großen Hauses Europa á la Griechenland?
Also, ich zweifle auch stark – eine Gewißheit kann ich aber verifizieren: Euro und Dollar haben atemberaubende Talfahrten gemacht, und den Regierungs- und Notenbankchefs glaube ich nichts mehr!

13 Sven
Kommentar
24. 04. 2010
um 15:56

Mir hat vor Kurzem ein Bekannter gesagt, er würde nichts für seine private Altersvorsorge investieren. Zumindest nicht im klassischen Sinne in Form von bAV, Riester,ect.. Er legt sein gesammtes Erspartes in Gold an. Mit der Begründung, dass der Euro in den nächsten Jahren rapide an Wert verlieren wird und es zu einer Geldreform kommen wird. Wie ist der Sachverhalt?

14 Günter Spaak
Kommentar
13. 05. 2010
um 16:50

Da soll der kleine Mann mal schlau werden. Auch ich (Rentner) habe ein paar Euro’s erarbeitet, und was nun?? Ich habe so viele Artikel gelesen über Gold, Festgeld etc. Ich weiß gar nichts mehr. Soweit ist es mit uns gekommen. Armes Deutschland.

15 Sven W.
Kommentar
14. 05. 2010
um 16:47

Steigende Goldpreise sind toll aber was machen wir jetzt?

Verkaufen?

Um dann was mit dem Geld zu tun?

Sinn ergäbe nur der Konsum?

Denn eigentlich steigt der Wert des Goldes nicht wirklich das Papier das unsere Taschen füllt verliert seine Kaufkraft!

Die von Politik und Geschäftsbanken favorisierte Politik der Progressiven und vor allem Inflationären Geldmengenausweitung wird uns in eine historische Krise führen!!!
Aber wie könnte eine Korrektur aussehen?
Meiner Meinung nach wäre ein Wechsel zurück in Lokale unabhängige Währungen in Verbindung mit einer Neubewertung runter auf max. 20% wünschenswert.

In der Zeit der echten Krise wenn das Papier auf seinen inneren Wert zurückgestuft wurde (null) und seine Funktion als Tauschmittel verloren hat schlägt die Stunde der Edelmetallbesitzer!!

16 Frank Künzel
Kommentar
26. 05. 2010
um 18:25

Hallo liebe Gold-Freunde und Golg-Hasser,
meine ganz persönliche und laienhafte Einschätzung hatte ich schon in diesem Forum am 11.11.2009, 13:18 Uhr veröffentlicht.Wenn ich jetzt so die allgemeine monetäre Entwicklung in der Welt betrachte,muß ich feststellen,daß ich mit meiner Mißtrauen gegenüber dem Papiergeld doch nicht so falsch lag.Bankkrisen und die wirtschaftlichen Probleme in Griechenland,Portugal,Spanien,Irland und und und——sehe ich erst als Anfang der noch kommenden Krise.Aber vielleicht irre ich mich auch und der Wohlstand kommt über die Menschheit,oder?

17 herbert ax
Kommentar
6. 06. 2010
um 18:46

Goldpreis
Für mich gilt seit der EU Tansfergemeinschaft die sich als Eurorettungsschirm durch Namenserfindung unserer Ganoven getarnt hat. Nur Gold ist noch sicher, der Papierdreck in Euro Dollar oder sonstiger Form ist nur Klopapier.

18 N.Müller
Kommentar
29. 07. 2010
um 13:26

hallo,

ich finde dieses ganze thema gold, sehr interresant und würde auch gerne investieren. nur stellt sich mir als laien natürlich die frage: wo kaufen?? kann man denn einfach in eine bank gehen und sagen „ich möchte gold kaufen!“ ich überlege schon seit längerer zeit zu kaufen und nie war ich so entschlossen wie in diesen zeiten.
grüße
N.Müller

19 Absoluter Laie
Kommentar
14. 10. 2010
um 14:23

@Thomas21.10.21:39:
Es wird kein neues Gold gefunden? Ich bin der Meinung, es wird gerade heutzutage sehr viel gefunden, Münzen in Äckern aus der Steinzeit, der Wall der Wikinger an der Grenze zu Dänemark etwa, oder ein Gang in so einer südamerikanischen Ureinwohnerstadt, wo man an eine Tür gestossen ist, die vor 1600 Jahren zuletzt offen war. Fazit: Vielleicht findet man auf dem Erdboden oder sonstwo bald Atlantis. Kommt mir jedenfalls alles so vor (nicht nur wissenschaftlicher Fortschritt, auch galaktische Entwicklungen (Ende des Mayakalenders).

Daneben muss man beim Goldpreis bedenken, dass er in Dollar gehandelt wird, deshalb jetzt steigt der Euro, wenn der weitersteigt, steigt Gold nicht, obwohl es so aussieht, wenn der Dollar fällt. Und der Dollar ist gefallen. Ich habe vor vier Wochen verkauft, und heute ist Gold gestiegen, aber in Euro nicht. Also, wenn der Euro durch die Decke geht in den nächsten Jahren aus irgendwelchen unvorhersehbaren Gründen, dann liegt Gold vielleicht bei 2500 Dollar, aber als Europäer hat man nichts davon, im Gegenteil.

20 Peter
Kommentar
3. 11. 2010
um 09:33

Das Gold wird weiterhin ansteigen, da muß man sich keine Sorgen machen. Es gibt keine viel besseren Alternativen. So wie wir mit unserem Papiergeld wirtschaften, ist der Crash vorprogrammiert.

Gold kann man nicht drucken, sondern nur Prägen !

21 David
Kommentar
26. 03. 2011
um 12:45

Mit dem gestrigen Tag geht eine Handelswoche zu Ende, welche wiederum neue Rekordstände im Goldpreisverlauf hervorbrachte. Die charttechnische Situation spricht für eine weiterhin ansteigende Goldpreisentwicklung. Es bleibt spannend ob sich in den nächsten Wochen die Bären oder die Bullen im Goldmarkt durchsetzen werden.

22 Frank Künzel
Kommentar
6. 04. 2011
um 10:23

Ich glaube,daß ich mit meinen Einschätzungen zur Frage,ob nun die Goldanlage sinnvoll ist,schon in meinen hiesigen Beiträgen vom 11.11.2009 und 26.05.2010,nicht so falsch lag.Oft lese ich die Frage, wo man auf sicherer und seriöser Basis Edelmetalle kaufen kann.Ich empfehle renommierte Handelshäuser,wie z.B.: proaurum.de, aber natürlich auch andere.Internethandel ist mit einer gewißen Vorsicht zu betrachten,gerade wenn es Angebote von Privat sind,wo sich zunehmend Probleme mit der Echtheit und dem versicherten(!) Versand ergeben.Von den Kontakt mit Betrügern garnicht zu reden. Auch wenn ich mich hier wiederhole, Gold sollte nicht vorrangig als Renditeobjekt, sondern vielmehr als sicheren Inflationsschutz angesehen werden.Auch gibt es z.Zt. keine überzeugende Alternative zu Anlagen in Sachwerten. Zur Zeit wirbt die Deutsche Bank (Leistung aus Leidenschaft!) mit einem Zins von 2 % für Neukunden,ab einer Anlagesumme von 7.000,-Euro! Davon müssen natürlich die 25 % Quellensteuer abgezogen werden.Also: für 100,-Euro erhalte ich 101,50 Euro.Wertpapiere? Lehmann brothers? Telekom? Gewinnen tun lediglich die Investmentbanker und deren Institute mit An/Verkaufsprovisionen,Depotgebühren,Kontoführung usw. und natürlich der Staat.Wenn nun diese Wertpapiere in den Keller gehen, wie es in jedem Jahr,so verliert stets der Anleger sein Geld, aber, aber nicht die Bank. Natürlich ist die Goldpreisentwicklung nicht hervorsehbar,sie ist auch keine Einbahnstrasse,aber auf ein Preisniveau (1 Unze=ca. 350.-Euro/Stand 09.03.2005.Ankauf an diesem Tag 332,-Euro! Letztlich:was nun mein Kontakt zu Banken und ihren Beratern betrifft: lediglich die erforderlichen Giro-Konten,die für den Alltag erforderlich sind.

23 Frank Künzel
Kommentar
15. 04. 2011
um 13:41

Ich erlaube mir,auf meine vorherige Ansicht betreffs Anlage in Edelmetalle noch einen Nachtrag zu schreiben.Der Grund ist eine Wirtschaftssendung im ZDF vor ein paar Tage,in der 2 Investmentbänker sich zu der Preisentwicklung des Goldes zu äußerten.Der eine Bänker war der Ansicht,daß der ganze Goldhandel lediglich eine Spekulationsblase wäre und der Preis der Feinunze (31,1 Gramm) auf 500,-Euro zurückgehen könne.Der andere Bänker war der Ansicht,daß der Goldpreis noch in diesem Jahr (2011) die 1.500,00 US-Dollar pro Unze erreichen könnte.Letztlich alles Kaffeesatzleserei.Glauben heißt letztlich: nicht wissen! Wo waren die ganzen „Experten“, die die Wirtschaftskrise 2008 vorhergesehen haben? Nicht einmal die Meterologen mit ihrer modersten Technik sind in der Lage,die Wettervorhersage für die nächsten Wochen vorherzusagen.Wer kann daher sagen,wo der Goldpreis in einem Jahr steht.Also sollte man sicht nicht von den Pessimisten,aber auch von den Optimisten, beeinflussen lassen.Wichtig ist meines Erachtens lediglich der Ankaufspreis des Goldes an dem Tag,an dem ich verkaufen möchte oder muß und nicht die Schwankungen vor diesem Termin.

24 Frank Künzel
Kommentar
20. 05. 2011
um 08:34

Noch ein Nachtrag betreffs der Goldpreisentwicklung,der sich aufgrund des doch recht bewegten Goldmarktes,gerechtfertigt,möchte ich noch einen Hinweis geben,der sich nicht nur mit der aktuellen Entwicklung der Goldpreise begrenzt auseinandersetzt.Unerhört spannend ist die gesamte Geschichte des Rohstoffes Gold als Zahlungsmittel,in der auch die ganzen Manipulationen,Besitzverbote,“Bretton-Woods“, usw.dargestellt werden.Nach dieser Lektüre vermag sich der an diesem Thema interessierte Leser recht leicht die langfristige Entwicklung der Edelmetallpreise vorzustellen.
Quelle: „Gold“ bei Wikipedia.

25 Pappnase
Kommentar
29. 05. 2011
um 13:36

Wenn derzeit auf den Finanzmärkten inzwischen eine Geldmenge kursiert die das 40-fache aller Realgüter dieser Erde übertrifft, dann kann man leicht abschätzen das diese Papiergeldblase in nicht allzuferner Zukunft platzen muss.
QE 2 war die letzte Geldmengenerhöhung aus dem NICHTS.

Ach ja, 1972 wurde ja der Dollar endgültig vom Gold getrennt (Nixon).
Ab diesem Zeitpunkt sind ihre Papierwerte nur noch ihre Versprechen wert.
Und was diese Versprechen(Verträge) wert sind, sehen wir aktuell am kompletten Verlauf der EURO-Krise. Nichts ! Lügen! Geldentwertung!
Und da wollen solche eine Goldblase sehen ?
Rechnet mal aus was man 2001 und 2011 für eine Unze Gold erhält im Gegensatz zu 1000€ ?
Da wäre ja Gold noch unterbewertet.

26 Alex
Kommentar
17. 12. 2011
um 20:20

Ich kann euch alle an der Kriese 1923 in Deutschland errinern. Vor dem zweiten Weltkrieg hat der Staat Deutschland bei der Bevölkerung die Anleihen verbreitet mit dem Versprechen, dass nach der hypotetischen Viktory die Anleger die große Dividende bekommen. Das bei der Bevölkerung angeliehenes Geld wurde beim Waffenkauf verwendet. Als Ergebnis- Niederlage, Versalvertrag, riesige Reparationen und künstliche Inflation(damit die Anleihen an die Bevölkerung zu „Null“ zu schaffen). Wenn man 1000 Reichsmark für die Anleihen investierte, dann bekam man nichts zurück, denn eine Briefmarke 100000 Euro in 1924 J kostete. Solche Szenario können wir auch heute erwarten, denn die US ihre Schulden (Trillionen) ebenso nie bezahlen werden, sondern im schlimmsten Fall die Wirtschaft inflationieren werden. In dem Fall Gold ist the best .

27 Frank Künzel
Kommentar
9. 08. 2012
um 20:51

Hallo,liebe Goldfreunde!
Obwohl ich es schon längst in vorherigen Kommentaren meine Einschätzung hier mitgeteilt habe,kann ich auch heute meine Sicht dazu nicht für mich behalten.Heute (09.08.2012) kostet der Krügerrand 1 Unze im Berliner Handel (euro-change) 1.359,00 Euro !Im letzten Jahr,am 09.08.2011 waren es 1.288,00 Euro,IAm 10.08.2010 waren es 1.093,00 Euro!
Ist Ihnen die Steigerung zu gering? Dann haben Sie vielleicht kürzlich die vielgepriesen und völlig überzeichneten Aktien von Facebook für den Ausgabepreis von 38.00 gekauft???Heute pendelt der Kurs um die 20,00 rum.So konnten Sie auf die schnell knapp Ihres Kapitals verbrennen!

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