
Auswahl der Bank
Persönlich bin ich der Meinung, dass die meisten Menschen kapieren, dass drei Sternchen hinter einer Prozentzahl die Zahl an sich schon wieder überflüssig machen. Denn unterm Strich zählt das Ergebnis der Bank für ein Angebot dieser Bank. Das fordert schon das wirtschaftliche Leistungsprinzip – auch ganz ohne Leidenschaft.
Auch bin ich überzeugt davon, dass die meisten Menschen wissen, dass derzeit keine Zinsen über 2 Prozentpunkte drin sind, da die Banken selbst diese nicht vernünftig erwirtschaften können. Wer mehr bietet, muss auch mehr erwirtschaften – mit mehr Risiko. Wohin das führen kann, durften wir gerade miterleben und mit den Spekulationen mit Griechenland und dem Euro tagtäglich befürchten.
Allerdings glaube ich mittlerweile auch daran, dass die Gier im Menschen jegliche Vernunft eliminiert. Da ist ein Produkt besser, weil die Zahl in der Werbung größer oder der Monatsbeitrag doch deutlich niedriger ist als bei jährlicher Zahlungsweise.
YouGovPsychonomics AG, ein international tätiges Institut für Marktforschung, hat versucht durch Befragung die Antworten zu finden. Die Ergebnisse überraschen doch deutlich – und auch wieder nicht. Es folgen die Ergebnisse auszugsweise:
Es dürfte doch entscheidender sein, was man wirklich benötigt. Lieber 0,5% weniger Rendite für ein richtiges Produkt wie eine super Lebensversicherung, die man gar nicht braucht. Beratungsqaulität und -objektivität sollte meiner Meinung nach alles andere dominieren. So ginge Bank heute.
UPDATE: Nach einer Umfrage von Gallup Deutschland nimmt das Misstrauen gegenüber dem persönlichen Bankberater zu. So glauben auch 26%, dass die Bank nicht das hält, was sie verspricht. Daher erscheint es auch logisch, dass sich nur 14% an die Hausbank gebunden fühlen und keinen Wechsel erwägen.