Garantiezins, stille Lasten der Versicherungen

Garantiezins und stille Lasten bei Lebens-Versicherungen

Garantiezins und stille Lasten bei Versicherungen

Stille Lasten sind das Gegenstück der stillen Reserven. Werden daher in Bilanz oder GuV Vermögenswerte überbewertet oder Schulden unterbewertet, steht das Unternehmen tatsächlich schlechter dar, als es auf dem Papier der Fall ist. Mit solchen stillen Lasten haben aufgrund der Kursverluste und Wertverluste an den Börsen die Versicherungen, vor allem die Lebensversicherungen, zu kämpfen.

Garantiezins bei Lebensversicherungen

Denn vor allem Lebensversicherungen garantieren einen bestimmten Mindestzins. Dieser ist zwar regelmäßig nicht hoch, aber das ist relativ. Die Versicherungen garantieren also eine bestimmte Mindestverzinsung, versuchen selbst mehr Zinsen zu erwirtschaften und geben ggf. einen Teil davon wieder an den Versicherungsnehmer weiter.
Die Finanzkrise führte zu Verlusten, auch für die Versicherungen. Damit fielen deren Renditen und der Garantiezins könnte nun teilweise gar nicht mehr erreicht werden.
Bei den Lebensversicherungen variiert der garantierte Zins je nach Abschlussjahr. Im Schnitt müssen die Verischerer aber 3,6 % erwirtschaften. Dass der Kapitalmarkt derzeit auch für Großanleger nicht so viel hergibt, können Sie bei jeder seriösen Bank bei der Konditionsanfrage erfahren.

Stille Lasten ein Risiko bei Versicherungen?

Die meisten Versicherungen haben aus dem Börsencrash 2002/2003 gelernt, wenngleich viele Versicherungen auch die Jahre danach noch mit den Folgen kämpfen mussten (vgl. Manager Magazin). Die Aktienquote dürfte daher bei den meisten Versicherungen gering sein. Allerdings würden etwa mit einer Pleite der arg bedrohten Hypo Real Estate auch sicher geglaubte Papiere in Gefahr kommen. Auch daher begründet sich auch der Status systemrelevant, was derzeit zu unglaublicher Bedienmentalität führen kann.



1 Kommentar zu Garantiezins, stille Lasten der Versicherungen

1 Robert
Kommentar
22. 04. 2009
um 11:21

So wirklich sicher ist heutzutage ja wohl kaum noch etwas und hinter allem stecken irgendwo versteckte Fallen und Haken. Gerade im Versicherungsgeschäft ist so etwas undurchsichtiges für die Kunden bzw. Versicherten natürlich tödlich. Deshalb finde ich persönlich auch, dass man sich auf jeden Fall selbst einen Einblick in die thematik verschaffen sollte, sich eine gute Beratung aber nach wie vor immernoch am meisten auszahlt, denn nur so kann ich mich doch als Laie umfassend und detailliert informieren und bekomme auch noch zusätzlich Input. Das kann man sich dann auch ruhig mal ein paar Euro kosten lassen, wenn man dafür die Gewissheit erhält, wirklich gut abgesichert zu sein, zumindest nach dem aktuellen Wissensstand.

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