Die 1-Euro-Strategie von McDonald’s

Auch wenn es die Telefonnummer der Verkäuferin im bekannten Fernsehspot nicht zu kaufen gibt, die Werbung wirkt. Denn die Marketing-Strategie von McDonald’s mit den 1-Euro-Produkten („alles für einen Euro“) bzw. 1-Dollar-Produkten geht auf.

Preis, Finanzkrise und Ergebnis

Diese günstigen Lockangebote ziehen zunehmend mehr Kunden in die Filialen der Franchise-Kette. Die Finanzkrise verstärkt diesen Effekt noch, da eine Verlagerung von teueren Restaurants zu preiswerten Verpflegungsmöglichkeiten stattfindet. Schließlich sparen die Bürger soweit möglich oder nötig auch beim Essen.

Durchschnittlicher Bestellwert

Allerdings stieg der durchschnittliche Bestellwert auf zuletzt 10 Dollar an (Focus Money 47/2008, S.15). Von tatsächlichem Sparen kann realiter beim Kunden also nicht die Rede sein. Ein vermeintlich günstiges Essen als Entscheidungshilfe reicht offenbar.

Die McDonalds-Strategie geht auf

McDonald’s verdiente dabei im dritten Quartal 2008 1,2 Mrd. Dollar und damit 11% mehr als im Vergleichszeitraum 2007. Der Umsatz stieg ebenfalls auf 6,3 Mrd. Dollar (entspricht 6%).

Disclaimer

Der Autor besitzt keine Aktien der genannten Firmen.

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Robert Hartl
Ich bin jetzt auch schon über 40 und habe mich lange Jahre kaum um meine Finanzen strategisch gekümmert. Seit gut 10 Jahren ist das anders. Ich lese, recherchiere, denke nach und investiere - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Mein Vermögen ist sechsstellig und setzt sich zusammen aus Barvermögen, Aktien-Fonds, ETFs, Aktien, Kryptowährungen, physischem Gold und Immobilien. Hier berichte ich über meine Gedanken, Strategien und Erfahrungen als Privatanleger - positiv wie negativ.

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