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Schlagwort: Inflation

Goldreserven der EU Staaten

In Zeiten steigender Staatsschulden und drohender Staatspleiten rückt der Fokus auf die Goldreserven der EU Staaten. Auch in Deutschland ebbt der Ruf nach mehr Kontrolle der Goldreserven nicht ab. Die überwiegend in den USA lagernden Goldreserven Deutschlands sollen jedenfalls zur Kontrolle „importiert“ werden. Doch wie steht es eigentlich um die Goldreserven Deutschlands und der anderen EU Staaten? Eine interessante Grafik zeigt anschaulich, wie es um die Goldreserven der Staaten bestellt ist.

Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold und der Goldpreis beherrscht momentan die Finanzmedien. Viele fürchten einen Zusammenbruch oder zumindest eine Schwächung des weltweiten Finanzsystems sowie eine Inflation durch die immense Staatsverschuldung fast aller Länder. Daher flüchten viele in Sachwerte, sprich Rohstoffe wie Gold als Inflationsschutz und möglichst wertbeständige Geldanlage.

Rendite mit Gold

Angebot und Nachfrage bestimmt auch bei Gold den Goldpreis. Die Goldpreisentwicklung zeigt, dass jedenfalls in Euro der Goldpreis ein historisches Hoch erreicht hat.
Das Angebot an Gold ist begrenzt. Bereits jetzt wird fleißig Altgold, Zahngold etc. gesammelt. Da es vom Explorationserfolg bis zur rentablen Goldförderung regelmäßig mehr als sieben Jahre dauert und die Nachfrage noch nicht so lange absehbar war, dürfte es auch noch einige Zeit dauern, bis mögliche Fördermöglichkeiten durch die Minengesellschaften umgesetzt werden können.
Wer einen größeren Hebel sucht, könnte daher anstatt in Gold in aussichtsreiche Minengesellschaften investieren.

Inflationsschutz

Wichtig ist der Einfluss der Währungen – allen voran der US-Dollar – auf den Goldpreis. Im Vergleich zum US-Doller hat der Goldpreis noch nicht den Höchstwert erreicht, inflationsbereinigt noch nicht einmal die Häfte davon, meint Hector McNeil (ETF Securities) in FM 09/2009, S. 31.

Die kalte Progression

Im Rahmen des zweiten Konjunkturpaktes der Regierung fällt die „kalte Progression“ als Stichwort immer wieder. Was ist nun die kalte Progression, was macht die kalte Progression aus und wo liegt das Problem? Gerade als Sparer und Steuerzahler sollte man dieses Thema einmal verstanden haben. Denn dieses Wissen dient nicht nur dem Verständnis hinsichtlich des Begriffs kalte Progression, sondern könnte durchaus Folgen für weitere Investitions- und Sparüberlegungen haben.

Was ist die kalte Progression?

Was die kalte Progression ausmacht

Was die kalte Progression ausmacht

Wir sind im Steuerrecht. Die letzten Jahrzehnte gab es in Deutschland eine Inflation. Das bedeuted, die Kaufkraft des Geldes wird weniger, das Geld also weniger wert.
Wer also 1990 umgerechnet 2.000 Euro verdient hatte, konnte sich damals mehr leisten als wenn dieser heute 2.000 Euro verdient. Daher sind über die letzten Jahrzehnte die Einkommen laufend gestiegen – meist allein, um die tatsächliche Kaufkraft zu erhalten.

Der Steuertarif (ab wieviel Euro zu versteuernden Einkommens welcher Satz an Steuern abzugeben ist) hat sich in dieser Zeit aber kaum geändert. Durch die inflationsbedingten Einkommenssteigerungen zahlen wir laufend mehr Steuern. So haben sich die Einkünfte etwa von 1980 bis 1990 verdoppelt, der Zeitpunkt an dem man den Spitzensteuersatz zahlen muss, aber nicht.

Dadurch erhöhen sich schleichend automatisch auch die Steuereinnahmen. Das nennt man stille oder kalte Progression. Progression bedeutet, dass besser Verdienende einen höheren Anteil als Geringverdiener als Steuern abgeben müssen.

Wie viel macht die kalte Progression aus?

Laut einer aktuellen Berechnung des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) flossen dem Fiskus allein durch die kalte Progression zwischen 2001 und 2006 ganze 63 Milliarden Steuereinnahmen zu.
Das macht also eine Menge aus, die man zudem nicht konkret vor dem Wähler rechtfertigen muss.

Wie ist das in anderen Ländern?

Viele Länder sind gesetzlich verpflichtet, diese kalte oder stille Progression auszugleichen. Zahlreiche eursopäische Länder haben keine Progression (wer mehr verdient zahlt auch einen größeren Anteil), sondern eine Einstufensteuer (ein einziger Prozentsatz für alle). Damit stellt sich das Problem nicht.

Was macht das Konjunkturpaket mit der kalten Progression?

Allen Ankündigungen zum Trotz: gar nichts. Lediglich der Grundfreibetrag wird auf 8.000 Euro erhöht. Das bringt 3,5 Milliarden Euro, also pro Steuerzahler etwa 4,20 Euro pro Monat.
Die nächste Currywurst geht also auf den Fiskus. Ob’s der Konjunktur nützt, wird sich zeigen. Optimistisch sind allerdings die wenigsten.
Zuletzt stirbt bekanntlich die – große Steuerreform.

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