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Schlagwort: Rendite

Wie man den richtigen Immobilien-Makler findet

Wie findet man den richtigen Immobilien-Makler? In Zeiten minimaler Zinsen drängt das Kapital in andere Sicherheiten: Betongold. Wem Aktien zu riskant sind, flüchtet in Immobilien. Vor allem in Ballungszentren hat das zu enormen Wertsteigerungen von Immobilien in den letzten Jahren geführt. Gut für Verkäufer, eher schlecht für Käufer. Eine entscheidende Rolle spielt bei jeder Transaktion für beide Seiten der Immobilien-Makler. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den richtigen Makler findet.

Objektive, unabhängige Bankberatung?!

Wieso unabhängige Bankberatung nicht selbstverständlich ist und wo man diese noch erwarten kann. In der Finanzkrise verloren nicht nur Banken sondern auch viele Kunden Geld. Denn vor allem im Bereich Anlageberatung zeigte sich an vielen Einzelfällen und Tests, dass eine objektive Beratung mit dem Fokus auf die Kundenbedürfnisse eher selten stattfand. Häufig bestimmten interne Verkaufsziele der Banken die Beratungs- bzw. Verkaufsmotive. Als Bankkunde wünscht man sich daher wirklich unabhängige, objektive Bankberatung. Die gibt es auch auf Honorarbasis, man muss es nur wissen.

Verlängerung Atomausstieg – die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Angenommen, der bis 2022 geplante Atomausstieg wird verlängert. Wer sind die Gewinner bei einer Verlängerung des Atomausstiegs? Eigentlich logisch, die AKW-Betreiber. Wie wahrscheinlich eine Verlängerung des Atomausstiegs ist und wer wirklich wie davon profitieren würde.

Verlängerung Atomausstieg

Der Artikel beginnt mit „angenommen“, ist also spekulativ. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ja nicht so gering, dass nach der Bundestagswahl Horst Schlämmer (HSP) CDU/CSU mit der FDP regieren könnte. Und Schwarz-Gelb steht bekanntlich für eine Verlängerung vom Atomausstieg. Der Ausstieg vom Atomausstieg ist also so unwahrscheinlich nicht.

Die Gewinner

Und jetzt kommts. Die Landesbank Baden-Württemberg hat mal versucht zu ermitteln, was das den großen Energieversorgern wie RWE, E.on, Vattenfall bringen würde. Festhalten. Bei angenommer Strompreiserhöhung auf 80 Euro pro MWh und 25 Jahre Verlängerung (sicher extreme Annahmen) wären das für die drei größten deutschen Versorger etwa 200 Milliarden Zusatzerlöse. Also selbst wann man konservativer rechnet, es bleibt bei Milliarden. Kein Wunder also, dass die Lobby auf Hochturen arbeitet – geht ja um Peanuts.

Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder beleihen

Ist es besser eine Lebensversicherung (LV) zu verkaufen, zu kündigen oder zu beleihen? Viele erinnern sich noch an die Fernsehwerbung, die empfahl die Lebensversicherungen zu verkaufen. Aktuelle Verbrauchertests zeigen aber, dass diese Aufkäufer von Lebensversicherungen teilweise kein Kaufangebot abgeben oder dieses unzumutbar niedrig sein kann. Daher stellt sich die Frage, ob man seine Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder beleihen soll. Oder doch die LV unangetastet lassen? Dieser Artikel zeigt die Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen auf.

Wieso überhaupt eine Lebensversicherung verkaufen etc.?

Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder beleihen

Eine Lebensversicherung besser verkaufen, kündigen oder beleihen

Die klassische Kapitallebensversicherung (LV) ist seit langem kein Renditepferd mehr. Aber auch Verschlechterung der persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse führen oft zur Suche nach passenden Lösungen und Möglichkeiten, einerseits die einzuzahlenden Beiträge zu mindern/ aufzuheben und/ oder die einbezahlten Beiträge zu nutzen – vor Ende der Laufzeit.
Grundsätzlich kann man in solchen Situationen seine Lebensversicherung kündigen, verkaufen oder beleihen. Es gibt aber keinen pauschalen Königsweg, denn die persönlichen Umstände spielen eine große Rolle.

Die Lebensversicherung kündigen

Das Kündigen der Lebensversicherung hat den Nachteil, dass Stornokosten berechnet werden können und die ausgezahlten Rückkaufswerte relativ niedrig sind, da die ersten Beiträge für Gebühren und Provisionen verwendet werden. Zudem geht auch der Schlussgewinn verloren, der erst bei normalem Vertragsende ausgeschüttet wird. Es wird allein dadurch klar, das die erhältliche Summe in keinem Verhältnis zu den einbezahlten Beiträgen steht, die man bisher geleistet hat. Da die wenigsten Lebensversicherungen bis zum vorgesehenen Ende laufen, sind Kündigungen der Lebensversicherungen ein gutes Geschäft – aber nur für die Versicherer.

Die Lebensversicherung verkaufen

Das Verkaufen einer Lebensversicherung kann eine bessere Alternative sein. Allerdings heißt es auch hier: aufgepasst! Auf diesem Zweitmarkt tummeln sich mittlerweile etliche schwarze Schafe. Nicht immer erhält man hier einen reellen Gegenwert für seine angesparten Leistungen. Vor allem wenn statt einer Sofortauszahlung eine Ratenzahlung vereinbart wurde, hatte so mancher gutgläubige Kunde schon das Nachsehen. Und noch etwas: Inzwischen fällt der Verkaufswert einer Lebensversicherung auch unter die Abgeltungssteuer, was früher nicht der Fall war. Es bleibt also nur, die bekannten seriösen Anbieter um Angebote anzufragen und diese zu vergleichen. Wohl Marktführer beim Verkaufen einer Lebensversicherung bzw. beim Ankauf sind cash.life und LifeFinance. Beide Anbieter bieten solide und seriöse Angebote, auf jeden Fall sollten Sie sich mehrere Angebote einholen und vergleichen. Laut Stiftung Warentest erhält man im Schnitt bis etwa 8% mehr Geld als beim Kündigen der Lebensversicherung. Es kann daher besser sein, die Lebensversicherung zu verkaufen.

Die Lebensversicherung beleihen

Bei vorübergehendem Geldbedarf gibt es noch eine wenig bekannte Variante: man kann die Lebensversicherung beim Anbieter beleihen. Bei diesem so genannten Policendarlehen zahlt der Versicherer dem Kunden bereits einen Teilbetrag der späteren Versicherungsleistung vorzeitig aus – und das zu günstigen Zinsen und ohne Sicherheiten. Dies hilft aber letztlich nur über einen finanziell vorübergehenden Engpass hinweg. Alternativ kann man auch nur eine vorübergehende Beitragsfreistellung vereinbaren oder ein normales Darlehen bzw. einen Ratenkredit zur Überbrückung aufnehmen. Die Konditionen dürften dann allerdings deutlich schlechter sein. Wer sowieso dauerhaft die Raten nicht mehr aufbringen kann und/ oder Geld dringend benötigt, für den ist das Beleihen der Lebensversicherung keine wirkliche Alternative.

Nachteile beim Verkaufen und Kündigen der Lebensversicherung

Beim Kündigen udn Verkaufen der Lebensversicherung muss man wissen, dass ein Hinterbliebenenschutz und eine mögliche Berufsunfähigkeit dadurch ebenfalls verloren gehen. Will man diese nicht anderweitig absichern, muss man die Lebensversicherung durchhalten. Hier kann man die Beiträge vielleicht auf jährliche Zahlung umstellen oder die Lebensversicherung stilllegen.

Die Stilllegung der Lebensversicherung

Bei der Stilllegung der Lebensversicherung werden keine Beiträge mehr bezahlt. Die Verluste halten sich insgesamt in Grenzen, da weder Stornokosten entstehen noch auf die Schlussausschüttung verzichtet werden muss (welche allerdings geringer ausfallen wird). Zusätzlicher Wermutstropfen: im Todesfall werden die Leistungen an die Hinterbliebenen ebenfalls geringer. Bei Stilllegung werden die regelmäßigen Zahlungsbeträge frei. Damit steigt die Liquidität. Zudem entsteht ein größerer Handlungsspielraum: Das Geld kann jetzt woanders gewinnbringender angelegt werden. Die Hauptziele der Kapitallebensversicherung – eine spätere Auszahlung zu erlangen und Schutz der Angehörigen – gehen aber nicht verloren. Daher sollte diese Alternative neben dem Verkaufen oder Kündigen einer Lebensversicherung ebenfalls mitberücksichtigt werden.

Wie die Finanzkrise in den USA entstanden ist

Wie ist die Finanzkrise eigentlich entstanden? In den USA. Was war der Ursprung der Finanzkrise, was hat das Konstrukt letztendlich zum Einstürzen gebracht? Wer hat bis zur Finanzkrise davon profitiert und wie?
Aufgrund der weltweiten Vernetzung der Finanzmärkte sind wir auch direkt von den Auswirkungen der Finanzkriese betroffen. Die meisten Erklärungsversuche über die Entstehung dieser Krise sind oft nur teilweise verständlich und nachvollziehbar. Daher folgen hier zwei anschauliche und einfache Videos mit Erklärungen.

Finanzkrise anschaulich erklärt (Teil 1: sachlich)

Finanzkrise: Ursprung und Erklärung

Finanzkrise: Ursprung und Erklärung

Es gibt nun ein sehr anschauliches Video, dass die Zusammenhänge, Absichten und Risiken sehr gut zeigt. Es ist auf Englisch, wobei es jedoch auch mit begrenzten Sprachkenntnissen noch immer sehr gut nachvollziehbar ist.

Finanzkrise anschaulich erklärt (Teil 2: unterhaltsam)

Die grundsätzlich gleiche Thematik der Finanzkrise nun auf Deutsch mit ironisch, lustiger Überzeichnung. Neben der Komik trifft es aber den Kern der Sache und vermittelt sehr gut die Probelmatik, dass im Kern riskante Schuldscheine vermischt und in immer komplexeren Konstrukten verkauft wurden. Dieses Video erklärt sehr anschaulich, wieso die fehlende Deckung so lange ohne Folgen blieb und wieso dieses Modell überhaupt lukrativ war – und wichtiger – für wen.



Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold und der Goldpreis beherrscht momentan die Finanzmedien. Viele fürchten einen Zusammenbruch oder zumindest eine Schwächung des weltweiten Finanzsystems sowie eine Inflation durch die immense Staatsverschuldung fast aller Länder. Daher flüchten viele in Sachwerte, sprich Rohstoffe wie Gold als Inflationsschutz und möglichst wertbeständige Geldanlage.

Rendite mit Gold

Angebot und Nachfrage bestimmt auch bei Gold den Goldpreis. Die Goldpreisentwicklung zeigt, dass jedenfalls in Euro der Goldpreis ein historisches Hoch erreicht hat.
Das Angebot an Gold ist begrenzt. Bereits jetzt wird fleißig Altgold, Zahngold etc. gesammelt. Da es vom Explorationserfolg bis zur rentablen Goldförderung regelmäßig mehr als sieben Jahre dauert und die Nachfrage noch nicht so lange absehbar war, dürfte es auch noch einige Zeit dauern, bis mögliche Fördermöglichkeiten durch die Minengesellschaften umgesetzt werden können.
Wer einen größeren Hebel sucht, könnte daher anstatt in Gold in aussichtsreiche Minengesellschaften investieren.

Inflationsschutz

Wichtig ist der Einfluss der Währungen – allen voran der US-Dollar – auf den Goldpreis. Im Vergleich zum US-Doller hat der Goldpreis noch nicht den Höchstwert erreicht, inflationsbereinigt noch nicht einmal die Häfte davon, meint Hector McNeil (ETF Securities) in FM 09/2009, S. 31.

Garantiezins, stille Lasten der Versicherungen

Garantiezins und stille Lasten bei Lebens-Versicherungen

Garantiezins und stille Lasten bei Versicherungen

Stille Lasten sind das Gegenstück der stillen Reserven. Werden daher in Bilanz oder GuV Vermögenswerte überbewertet oder Schulden unterbewertet, steht das Unternehmen tatsächlich schlechter dar, als es auf dem Papier der Fall ist. Mit solchen stillen Lasten haben aufgrund der Kursverluste und Wertverluste an den Börsen die Versicherungen, vor allem die Lebensversicherungen, zu kämpfen.

Garantiezins bei Lebensversicherungen

Denn vor allem Lebensversicherungen garantieren einen bestimmten Mindestzins. Dieser ist zwar regelmäßig nicht hoch, aber das ist relativ. Die Versicherungen garantieren also eine bestimmte Mindestverzinsung, versuchen selbst mehr Zinsen zu erwirtschaften und geben ggf. einen Teil davon wieder an den Versicherungsnehmer weiter.
Die Finanzkrise führte zu Verlusten, auch für die Versicherungen. Damit fielen deren Renditen und der Garantiezins könnte nun teilweise gar nicht mehr erreicht werden.
Bei den Lebensversicherungen variiert der garantierte Zins je nach Abschlussjahr. Im Schnitt müssen die Verischerer aber 3,6 % erwirtschaften. Dass der Kapitalmarkt derzeit auch für Großanleger nicht so viel hergibt, können Sie bei jeder seriösen Bank bei der Konditionsanfrage erfahren.

Stille Lasten ein Risiko bei Versicherungen?

Die meisten Versicherungen haben aus dem Börsencrash 2002/2003 gelernt, wenngleich viele Versicherungen auch die Jahre danach noch mit den Folgen kämpfen mussten (vgl. Manager Magazin). Die Aktienquote dürfte daher bei den meisten Versicherungen gering sein. Allerdings würden etwa mit einer Pleite der arg bedrohten Hypo Real Estate auch sicher geglaubte Papiere in Gefahr kommen. Auch daher begründet sich auch der Status systemrelevant, was derzeit zu unglaublicher Bedienmentalität führen kann.

Rohstoffpreise: aktuelle Entwicklung

Die Rohstoffe und damit auch die Rohstoffpreise sind in Krisenzeiten immer ein Thema, da hier Sachwerte hinter den Werten stehen, was für mehr Sicherheit sorgen soll. Gefragte Rohstoffe sind daher für sicherheitsorientierte aber auch für spekulative Anleger ein interessanter Investitionsbereich. Die aktuelle Entwicklung mancher Rohstoffe (siehe Goldpreisentwicklung) zeigt dies deutlich.

Rohstoffpreise: Entwicklung bei Agrar-Rohstoffen

Agrar-Rohstoffpreise

Agrar-Rohstoffpreise

Entscheidend ist für eine Anlage aber die künftige Entwicklung im Rahmen des zeitlichen Anlagehorizonts. Je mehr Spekulanten mitmischen, desto riskanter wird die Anlage in einen Rohstoff.
Spannend sind daher Agrar-Rohstoffe, da die Entwicklung der Rohstoffpreise hier von vielen Agrarexperten und Fondsmanager relativ einheitlich gesehen werden.

In Südamerika haben Dürren weite Teile der Ernteerträge vernichtet. Bei der Sojaernte wird ein Minus von 5%, bei der Maisernte von 15% erwartet. Laut Focus Money 9/09, S.8 schätzen manche Experten die Verluste auch bis zu 40% ein. Zumindest ein Teil dieser Erwartungen hat sich bereits in Preissteigerungen für diese Rohstoffe niedergeschlagen. Strenge Kreditvergaberichtlinien dürften es den meisten Anbauern in Südamerika erschweren, Verluste und Schäden auszugleichen.

Entscheidend wird daher sein, inwieweit die großen Agrarproduktionen in den USA diesen Ausfalls ausgleichen und für mehr Angebot sorgen können. Ende März veröffentlich das US-Landwirtschaftsministerium u.a. dazu eine Umfrage. Daneben bestehen aber eine Menge weiterer Einflüsse auf die Rohstoffpreise, so dass es auf jeden Fall spannend bleibt.

Wer das nicht abwarten kann oder will, sollte sich vielleicht auch die Entwicklung anderer Rohstoffpreise wie etwa bei Milchprodukten oder auch Backwaren, Obst etc. ansehen.

Goldpreisentwicklung

Die Goldpreisentwicklung war , ist und bleibt auch in ein spannendes Thema. Denn die Entwicklung des Goldpreises ist maßgeblich für die Anlageentscheidung in Gold. Meist investiert man in Gold, um krisensicher und inflationssicher Geld anzulegen. Über lange Zeiträume bringt Gold allerdings keine guten Renditen. Betrachtet man aber die letzten Jahre für sich, war Gold durchaus beliebt. Die hohe Nachfrage trieb den Goldpreis deutlich nach oben. Nun ist er wieder ein Stück weit gefallen. Die Prognosen der Experten überschlagen sich nach wie vor. Nimmt die Unsicherheit an den klassischen Finanzmärkten weiter zu… Wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Der Goldpreis – was man wissen muss

Der Goldpreis schwankt mittelfristig deutlich weniger als beispielsweise Aktienpreise. Daher sollte man sich nicht von kurzfristigen Preisänderungen (Volatilität) beeindrucken lassen. Wie teuer Gold noch wird und wohin die Preisentwicklung geht, hängt von vielen Annahmen ab. Mehrheitlich wird der Goldpreis indirekt durch den Kaufkraftverlust und Vertrauensverlust der Währungen bestimmt.
Entgegen vieler Meinungen ist die Goldmenge nicht soo klein, sie wächst nur geringer als beispielsweise derzeit die Geldmenge. Im Durschnitt wächst der Goldbestand nur 1,5% pro Jahr.

Tagesaktueller Goldpreis

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Die Goldpreis-Entwicklung in und

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Wenn Sie heute zu Ihrer Bank gehen und in Gold investieren sowie dieses (meist überraschend winzige) Stück Gold real erhalten möchten, dürften Sie Pech haben oder einige Wochen Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Denn die reale Goldmenge für solche Zwecke ist praktisch vergiffen.
Das ist auch der Grund für die hohe Nachfrage nach Zahngold oder Altgold. So stehen meist schon vor jedem Supermarkt die Kundenstopper solcher (dubioser?) Anbieter. Tatsächlich kann es sich jedoch derzeit lohnen wie noch nie, alten unbenutzen aber hochwertigen Schmuck einzutauschen und dafür in etwa den Goldwert als Bargeld zu erhalten.
Wenn nun der enorme Geldbedarf der USA zu der von manchen erwarteten Inflation führt, könnte die Nachfrage nach Gold die Goldpreisentwicklung weiter anfachen. Tom Fitzpatrick (technischer Chefstratege der Citigroup) rechnet bei einem Szenario sogar mit einem Inflationsschock.
Allerdings halten die Notenbanken sehr große Goldvorräte. Wenn diese sich entschließen Teile davon zu verkaufen, würde das spürbar den Goldpreis senken. Bisher sind die Notenbanken jedoch sehr, sehr zurückhalten und wehren sich gegen den steigenden Verkaufsdruck.

Wohin der Goldpreis sich entwickelt weiß keiner. Niemand. Allerdings flüchten in Krisenzeiten und instabilen Zeiten viele Anleger in Gold. Wenn also die Rezession sprübar(er) wird und ggf. China wie offenbar geplant die Goldreserven von 600 auf 4000 Tonnen austockt, dürfte der Goldpreis weiter ansteigen. Vielleicht sollte man sich entsprechende Indexzertifikate einmal genauer ansehen. Denn Gold als Inflationsschutz wird immer interessanter, je mehr Zweifel am Euro und der Staatsverschuldung aufkommen.
Spannend ist auch, wenn man den Goldpreis inflationsbereinigt betrachtet. So könnte man sich beispielsweise vor ca. 50 Jahren mit der gleichen Menge Gold in etwa Gegenstände der gleichen Kaufkraft leisten. Der reale Goldwert bliebt damit über einen langen Zeitraum sehr konstant. Die aktuellen Preissteigerungen sind aber natürlich auch Grund zur Vorsicht. Denn immer wenn institutionelle Spekulanten die Kurse beeinflussen, sind diese von realen Gründen teilweise abgekoppelt. Das Risiko wird dadurch höher, soweit der Preis nicht mehr begründbar wird. Im Gegensatz zu Immobilien hat Gold allerdings einen wesentlichen Vorteil: es ist mobil und flexibel sowie einfacher bewertbar.
Letztlich dürfte daher das Vertrauen der breiten Bevölkerung in Konjunktur, Weltwirtschaft und Euro-Stabilität bzw. USA-Stabilität der wichtigste Einflussfaktor auf den Goldpreis sein.

Was man beim Goldkauf beachten sollte

Gold selbst bringt keine Rendite, es findet keine Wertschöpfung statt. Auch sind bereits sehr kleine Stückelungen beispielsweise in gängigen Goldmünzen relativ teuer. Will man dazu noch etwas flexibel bleiben, muss man für physisches Gold schon etwas Geld investieren. Dazu kommt aber noch das Aufgeld als Provision/ Lohn für Prägeanstalt und Händler. Daher sollte man sich eine Investition in physisches Gold unabhängig vom aktuellen Goldpreis und dessen Entwicklung genau überlegen.

Negativer Gewinn

Negativer Gewinn - was soll das?

Negativer Gewinn - was soll das?

Negativer Gewinn steht in den Printmedien dieser Tage im Wirtschaftsteil fast in jedem Interview. Was soll das, negativer Gewinn?

Was ist negativer Gewinn?

Das ganze Wortgebilde „negativer Gewinn“ hat zwei Ursachen. Erstens eine betriebswirtschaftliche Nomenklatur und zweitens eine marketing-psychologische Komponente.
Realiter ist negativer Gewinn einfach ein Verlust. Ein Unternehmen hat mehr Ausgaben als Einnahmen. Das ist in der aktuellen Krisenlage (Immobilienkrise, Börsenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise) nichts besonderes.

Negatives Wachstum

Aus genau den gleichen Gründen spricht etwa die Politik von geringem oder besser negativem Wachstum. Es soll einfach das Wort Rezession vermieden werden, genauso wie bei negativem Gewinn das Wort Verlust nicht fallen soll. Denn das menschliche Gehirn kann keine Logik speichern. Das ist etwa in der Sportpsychologie das Wort nicht verboten. Denn bei „nicht langsamer werden“, wird man automatisch langsamer, da das Gehirn im Unterbewusstsein die Verneinung nicht verarbeiten kann.

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