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Geldanlage wird im Finanzen Weblog umfassend verstanden, da nur mit sehr wenigen Kategorien gearbeitet wird. Dies erhöht die Übersichtlichkeit bei grundsätzlicher Kategorisierung. Daher umfasst Geldanlage neben den klassischen Sparformen und Anlagestrategien auch viele Aspekte zur Geldentwertung, Steuerbelastung oder den Staatsschulden.
Natürlich werden auch bemerkenswerte Geschichten, teilweise auch Firmen vorgestellt, in die man theoretisch investieren kann. Eine konkrete Empfehlung hierfür ist im Rahmen der Geldanlage damit niemals verbunden. Vielmehr sind grundsätzliche, abstrahierbare Details dieser Geldgeschichten – meist ja Erfolgsgeschichten – lesenswert und weiterdenkenswert.

Wie man den richtigen Immobilien-Makler findet

Wie findet man den richtigen Immobilien-Makler? In Zeiten minimaler Zinsen drängt das Kapital in andere Sicherheiten: Betongold. Wem Aktien zu riskant sind, flüchtet in Immobilien. Vor allem in Ballungszentren hat das zu enormen Wertsteigerungen von Immobilien in den letzten Jahren geführt. Gut für Verkäufer, eher schlecht für Käufer. Eine entscheidende Rolle spielt bei jeder Transaktion für beide Seiten der Immobilien-Makler. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den richtigen Makler findet.

Bankenkrise in Zypern – wer haftet

Zypern und die Bankenkrise bestimmen die Schlagzeilen. Über die Bedingungen für die EU-Hilfe in Zypern hat aber offenbar noch niemand richtig nachgedacht. Denn, wenn man das mal nüchtern mit Abstand betrachtet, wirkt das Ergebnis schon skurril und besorgniserregend – auch für Sparer in Deutschland?!

Goldreserven der EU Staaten

In Zeiten steigender Staatsschulden und drohender Staatspleiten rückt der Fokus auf die Goldreserven der EU Staaten. Auch in Deutschland ebbt der Ruf nach mehr Kontrolle der Goldreserven nicht ab. Die überwiegend in den USA lagernden Goldreserven Deutschlands sollen jedenfalls zur Kontrolle „importiert“ werden. Doch wie steht es eigentlich um die Goldreserven Deutschlands und der anderen EU Staaten? Eine interessante Grafik zeigt anschaulich, wie es um die Goldreserven der Staaten bestellt ist.

Wieso Devisengeschäfte das Finanzsystem gefährden

Häufig wird auf die Euro- bzw. EU-Spekulanten geschimpft. Dabei gibt es Devisengeschäfte oder außerbörslich gehandelte Finanzderivate schon länger. Der eigentliche Grund, warum diese Geschäfte so gefährlich werden, liegt in aller Regel nicht am Gegenstand der Spekulation. Natürlich kann man bei Nahrungsmitteln und Rohstoffen moralische sowie soziale Folgen monieren, letztlich gefährlich wird das aber durch das Volumen. Die Dosis macht bekanntlich das Gift. Der Trend der Finanzderivate und Devisengeschäfte ist eindeutig.

Objektive, unabhängige Bankberatung?!

Wieso unabhängige Bankberatung nicht selbstverständlich ist und wo man diese noch erwarten kann. In der Finanzkrise verloren nicht nur Banken sondern auch viele Kunden Geld. Denn vor allem im Bereich Anlageberatung zeigte sich an vielen Einzelfällen und Tests, dass eine objektive Beratung mit dem Fokus auf die Kundenbedürfnisse eher selten stattfand. Häufig bestimmten interne Verkaufsziele der Banken die Beratungs- bzw. Verkaufsmotive. Als Bankkunde wünscht man sich daher wirklich unabhängige, objektive Bankberatung. Die gibt es auch auf Honorarbasis, man muss es nur wissen.

Euro Austritt – Deutschland nützt ein Euro Ausstieg

Viele Experten behaupten rein volkswirtschaftlich wäre ein Euro Austritt für Deutschland die beste Lösung, denn ein Ausstieg aus dem Euro von Deutschland würde Deutschland in vielerlei Hinsicht nutzen. Betrachtet man einen Euro Austritt Deutschlands genauer, bleibt es unverständlich, warum man nur bei Griechenland und Co. über einen Euro Ausstieg nachdenkt. Denn die Vorteile sprechen klar für einen Euro Austritt Deutschlands. Eigentlich.

Steuerbelastung in Deutschland

Jedes Jahr bei Abgabe der Steuererklärung ärgert man sich über die gefühlt extrem hohe Steuerbelastung in Deutschland und sinniert über eine Auswanderung beispielsweise nach Dubai, wo (theoretisch) keine Steuerpflicht bestünde. Aber ist die Steuerbelastung in Deutschland tatsächlich so hoch oder täuscht man sich hier? Die zahlreichen Steuererhöhungen verbunden mit einer ausufernden Staatsverschuldung, Inflation sowie ausbleibenden Lohnerhöhungen bringen da manchen Steuerzahler auf die Palme.

Beschwerde über Bank für Bankkunden

Bankkunden ist eine Beschwerde über die Bank bei den so genannten Ombudsleuten möglich. Diese Zahl an Bank-Beschwerden erfasst auch der Bundesverband Deutscher Banken. Privatbanken speziell haben hier einen eigenen Verband an Ombudsleuten, was natürlich auch statistisch erfasst wird. Seit Einrichtung dieser Beschwerde-Stelle 1992 war die Anzahl der Beschwerden über Privat-Banken nie höher als 2009. Der Anstieg zum Vorjahr betrug alleine satte 35%, was angeblich überwiegend auf das Wertpapiergeschäft bezogen sei.

Entwicklung der Vermögensverteilung

Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen und sozialpolitischen Erwägungen heraus interessant, sondern beispielsweise im Rahmen der Finanzkrise (vgl. Gewinner der Finanzkrise) besonders bemerkenswert. Der aktuelle Global Wealth Report 2010 bietet daher wieder einmal einige sehr nachdenkenswerte Fakten zur Vermögensverteilung.

Entwicklung der Reichen-Haushalte

Entwicklung der Vermögensverteilung

Entwicklung des Vermögens

Im Krisenjahr 2009 stieg die Zahl der Millionärshaushalte in Deutschland um satte 23% im Vergleich zu 2008. Der absolute Wert liegt damit bei 430.000.
Global betrachtet, sieht das Bild ähnlich aus, dennoch war die Entwicklung der Vermögensverteilung weniger stark ausgeprägt wie in Deutschland. So stieg der Millionärsanteil „nur“ um 14% (11,2 Millionen Haushalte absolut).
Deutschland ist beim Zuwachs der Millionäre aber nicht Spitzenreiter. Diese Liste der Vermögensverteilung führen Signapur (35%), Malaysia (33%) und die Slowakei (32%) vor Chona (31%) an.

Finanzkrise egalisiert

Der Studie Global Wealth zufolge sind damit die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 wieder egalisiert – zumindest rein vermögenstechnischer Natur. Denn durch die Erholung der Finanzmärkte konnten die Verluste mittlerweile wieder ausgeglichen werden. Dies erstaunt doch, da vor allem die am Kapitalmarkt investierten, eher reicheren Haushalte eben durch die Finanzkrise besonders getroffen wurden. Dass diese Haushalte nun schon wieder auf dem vorigen Niveau angelangt sind, während die private Verschuldung der eher ärmeren Haushalte stagniert, war vielleicht zu erwarten, die Zeitspanne erscheint dafür jedoch sehr kurz. Betrachtet man zudem die Unsicherheit der Anleger und die Entwicklung des Goldpreises dafür als Indiz, zeigt offenbahr die reichere Schicht Risikobereitschaft sowie Investitionsvermögen auch nach herben Verlusten.

Vermögensverteilung weltweit

So hatten 2009 weltweit nicht einmal 1% aller Haushalte eine Vermögen von über 1 Million Dollar. Diese wenigen Haushalte besitzen allerdings 38% aller Vermögenswerte weltweit. Interessant ist noch, dass Europa insgesamt mit Vermögenswerten von 37,1 Billionen Dollar die reichste Region der Welt ist. Die „alternativlose“ Rettung des Euro steht dazu wohl nur im vermeintlichen Widerspruch.

Gründe für die Wahl der (Haus)Bank

Gründe für die Wahl der (Haus)Bank

Auswahl der Bank

Was sind eigentlich die Gründe für oder gegen die Wahl einer Bank? Wieso ist man bei dieser (Haus)Bank? Die Berichte mit provisionserdrückten Bankverkäufern reißen nicht ab, ebensowenig die Spekulationen und irrealen Zinsversprechen. So manche Bank versucht es mittlerweile sogar mit neuem Namen. Wieso rennen also Kunden zu dieser Bank – oder zu einer anderen? Gute Frage.

Was Bank-Kunden wollen

Persönlich bin ich der Meinung, dass die meisten Menschen kapieren, dass drei Sternchen hinter einer Prozentzahl die Zahl an sich schon wieder überflüssig machen. Denn unterm Strich zählt das Ergebnis der Bank für ein Angebot dieser Bank. Das fordert schon das wirtschaftliche Leistungsprinzip – auch ganz ohne Leidenschaft.
Auch bin ich überzeugt davon, dass die meisten Menschen wissen, dass derzeit keine Zinsen über 2 Prozentpunkte drin sind, da die Banken selbst diese nicht vernünftig erwirtschaften können. Wer mehr bietet, muss auch mehr erwirtschaften – mit mehr Risiko. Wohin das führen kann, durften wir gerade miterleben und mit den Spekulationen mit Griechenland und dem Euro tagtäglich befürchten.
Allerdings glaube ich mittlerweile auch daran, dass die Gier im Menschen jegliche Vernunft eliminiert. Da ist ein Produkt besser, weil die Zahl in der Werbung größer oder der Monatsbeitrag doch deutlich niedriger ist als bei jährlicher Zahlungsweise.

Gründe für die Auswahl der Bank

YouGovPsychonomics AG, ein international tätiges Institut für Marktforschung, hat versucht durch Befragung die Antworten zu finden. Die Ergebnisse überraschen doch deutlich – und auch wieder nicht. Es folgen die Ergebnisse auszugsweise:

  1. Kostenlose Kontoführung
  2. gute Konditionen
  3. gut erreichbare Filialen
  4. viele Geldautomaten
  5. guter Ruf
  6. hohe Servicequalität
  7. hohe Beratungsqaulität
  8. persönlicher Kontakt

Es dürfte doch entscheidender sein, was man wirklich benötigt. Lieber 0,5% weniger Rendite für ein richtiges Produkt wie eine super Lebensversicherung, die man gar nicht braucht. Beratungsqaulität und -objektivität sollte meiner Meinung nach alles andere dominieren. So ginge Bank heute.

UPDATE: Nach einer Umfrage von Gallup Deutschland nimmt das Misstrauen gegenüber dem persönlichen Bankberater zu. So glauben auch 26%, dass die Bank nicht das hält, was sie verspricht. Daher erscheint es auch logisch, dass sich nur 14% an die Hausbank gebunden fühlen und keinen Wechsel erwägen.

Managergehälter trotzen Wirtschaftskrise

Managergehälter trotzen Wirtschaftskrise

Managergehälter trotzen Wirtschaftskrise

Wir erinnern uns: die Managergehälter waren vor der Wirtschaftskrise nicht nur politisch heiß diskutiertes Streitthema. Während der Wirtschaftskrise waren andere Themen wie HRE oder die Entwicklung der Rohstoffpreise im Vordergrund. Nachdem nun zumindest psychologisch wohl das Schlimmste überstanden ist, geht der Blick wieder auf die Managergehälter.

Managergehälter in Relation

Man kann sich dem Thema Managergehälter ja in zwei Richtungen widmen. Denn letzlich geht es immer um eine Verhältnismäßigkeit, an der man die Höhe bewerten kann. Da liegt zum einem das Verhältnis zum normalen „Durchschnittsangestellten“ nahe.
Als Rechtfertigung für die häufig 1000mal höheren Vorstandsbezüge werden immer zwei Gründe genannt.

1. Verantwortung rechtfertigt Managergehälter

Dabei hat zumindest aus meiner Sicht ein Top-Manager sogar weniger Verantwortung als derjenige, dessen persönliche Existenz vom Arbeitsplatz abhängt. Denn das eigene Überleben ist ja wohl noch das wichtigste Bedürfnis jedes Menschen. Hierfür spielen die Entscheidungen der Top-Manager aber praktisch keine Rolle. Vielleicht muss man die dritte Villa in Südspanien dann zwar verkaufen, aber wirklich lebendesbedrohlich wird es nicht werden – so oder so nicht. Eine wirkliche Managerhaftung auf persönlicher Ebene gibt es nicht – oder diese ist mit einer so genannten D&O (Directors-and-Officers-Liability-Police) Versicherung abgesichert. Also genau genommen kein Argument.

2. Internationaler Vergleich rechtfertigt Managergehälter

Zweitens wird quasi das internationale Gehältsniveau der Managergehälter angeführt, wobei eigentlich immer nur auf die USA verwiesen wird. Logisch, denn beispielsweise in Asien, liegt das Managergehaltsniveau um ein Vielfaches niedriger. Davon abgesehen gibt es auch gar keinen globalen Manager-Wettbewerb. Kaum ein deutscher Topmanager ist das bei einem ausländisches Unternehmen in den USA oder Asien. Ergo: schmarrn.

Managergehälter in Abhängigkeit

Als zweite Richtung kann man die Gehälter als logische Konsequenz aus bestimmten Abhängigkeiten zu begreifen versuchen. So sind derzeit nur etwa 1/3 festes Gehalt und 2/3 sind variabel bzw. bestehen aus Aktienoptionen. Damit hängen 2/3 unmittelbar am operativen Profit des Unternehmens. Das Gesetz zut nachhaltigen Unternehmensführung versucht genau an dieser kurzfristigen Denkweise anzusetzen, hat sich bislang aber nicht sonderlich bemerkebar gemacht.
Wenn nun im Zuge der Wirtschaftskrise die Profite gesunken sind (oft bis in die Verlustzone), dann müssten doch eigentlich logischerweise auch die Managergehälter gesunken sein, oder? Einerm aktuellen Bericht des Handelsblattes zufolge seien die Managergehälter 2008 nur um ca. 1 Millione gesunken und 2009 kaum gesunken.

Vorbild Warren Buffet

US-Investor-Legende und drittreichster Mensch der Welt Warren Buffet lebt noch heute im selben Haus, das er 1958 für etwas über 30.000 USD gekauft hat. Das wäre doch eine Aufnahme ins Gesetz zut nachhaltigen Unternehmensführung wert gewesen. Oder?

Steuersünder-CD bringt 2.500 Selbstanzeigen

Steuersünder-CD fördert Selbstanzeigen

Steuersünder-CD fördert Selbstanzeigen

Die Diskussion um den Ankauf der Steuersünder-CD brachte bislang satte 2.500 Selbstanzeigen. Damit refinanziert allein die lange Wartezeit die Kosten der Steuersünder-CD. Und der Druck verbreitet weiter Angst bei den Steuersündern, so dass sich spezialisierte Steuerrechtsanwälte mit einer stark wachsenden Zahl an Selbstanzeigen konfrontiert sehen. Steuerbewusstsein und Unrechtsbewusstsein scheinen sich von der Debatte um den Ankauf auf die Steuersünder und deren Gewissen zu übertragen.

Selbstanzeige im Steuerrecht

Steuerhinterziehung ist im deutschen Recht kein Kavaliersdelikt, erst recht wenn höhere Beträge im Spiel sind. Damit wären wir auch schon beim wohl einzigen wirklichen Druckmittel gegen die Steuersünder: Nur Strafen bis zu zwei Jahren können zur Bewährung ausgesetzt werden – darüber droht zwingend Haft. Da niemand dieser Reichen gerne die Villa gegen eine Zelle tauscht, bleibt oftmals nur die Selbstanzeige beim Finanzamt, um dem Risiko zu entgehen.
Denn wer sich selbst anzeigt, bevor (!) das Finanzamt dahinter kommt, profitiert deutlich. Da nun mit dem Ankauf der Steuersünder-CD die Entdeckung durch das Finanzamt droht, wird diese Gefahr plötzlich konkret.

Laut dem Vorsitzenden der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, sind seit der Diskussion um den Ankauf der Steuersünder-CD 2.500 Selbstanzeigen eingegangen. Im Schnitt sind pro Selbstanzeige zwischen 100.000 und 300.000 an Steuern nachbezahlt worden. Damit kommt man auf etwa 300 Millionen Euro Nachzahlungen allein während der Ankaufsdebatte. Zudem ist dieser Betrag bereits bezahlt, also dem Staat zugeflossen.

Steuergerechtigkeit

Die derzeitige Diskussion verkennt bei allen Argumenten und Meinungen meiner Ansicht nach eines: man behebt dadurch keine Ursache für die Steuerflucht ins Ausland. Wenn die Schweiz auch den Abzug des Kapitals befürchten mag und dazu alle möglichen und unmöglichen Argumente ins Spiel bringt, die wahre Ursache bleibt stets außen vor.
Denn nur wer sich ungerechtfertigt entreichert sieht, steuert seine Einnahmen am Finanzamt vorbei strafbar ins Ausland. Würden diese Personen Ihre Steuerlast als gerechtfertigt empfinden, gäbe es das Problem gar nicht: keine Selbstanzeigen, keine Steuersünder-CD.
Nun ist Gerechtigkeit gerade im Steuerrecht in schwieriges, weil individuell sehr kontroverses Thema. Aber ein einfacheres, gerechteres Steuersystem hat die FDP bislang nicht ansatzweise gebracht. Dabei wäre eine umfassende, so genannte große Steuerreform absolut elementar.
Nebenbei sollten auch diejenigen Steuerzahler mal an den Pranger gestellt werden, die legal flüchten. So mag ein Michael Schuhmacher beruflich einsame Spitze sein, aus steuerlicher Sicht ist sein Verhalten eine schmarotzende Ohrfeige an alle Steuerzahler – auch wenn er jetzt in einem deutschen Team fährt. Für mich gilt Schuhmacher als Schweizer. Und wer beim nächsten Klitschko-Kampf die deutsche Fahne rausholt, ist genauso auf dem Holzweg.

Preissteigerung beim Oktoberfest

Preisindex Oktoberfest

Preisindex Oktoberfest

Die Preissteigerung beim Oktoberfest (Wiesn) ist jedes Jahr bei der Verkündung der kommenden Preise für die Maß Bier ein Thema. Gefühlt ist die Preissteigerung immer nahe an der Grenze der Unverschämtheit – doch das scheint der Beliebtheit bei den Besuchern wohl nicht zu schaden. Die Unicredit/ HVB hat das nun in einer Studie untersucht, inwieweit tatsächlich die Preissteigerung beim Oktoberfest fortschreitet.

Preisindex Oktoberfest

Der Betrachtungszeitraum lag zwischen 1985 und 2009 – ist also ganz aktuell. Dabei verglich man den klassischen Verbraucherpreisindex mit den Preisen für ein halbes Brathänchen, zwei Maß Bier und der Fahrkahrte für den öffentlichen Nahverkehr im MVV.
Dabei zogen die Preise im Jahr um satte 3,7% an, was seit 1985 einer Teuerungsrate von 140% entspricht. Im Vergleichszeitraum lag der normale Inflationswert des Verbraucherpreisindizes bei „nur“ 2%.
Betrachtet man den reinen Bierpreis wird es noch besser. Dieser stieg nämlich um 4% jährlich bzw. 168% seit 1985. Begründung des Analysten: Sonderwirtschaftszone.

Verlängerung Atomausstieg – die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Angenommen, der bis 2022 geplante Atomausstieg wird verlängert. Wer sind die Gewinner bei einer Verlängerung des Atomausstiegs? Eigentlich logisch, die AKW-Betreiber. Wie wahrscheinlich eine Verlängerung des Atomausstiegs ist und wer wirklich wie davon profitieren würde.

Verlängerung Atomausstieg

Der Artikel beginnt mit „angenommen“, ist also spekulativ. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ja nicht so gering, dass nach der Bundestagswahl Horst Schlämmer (HSP) CDU/CSU mit der FDP regieren könnte. Und Schwarz-Gelb steht bekanntlich für eine Verlängerung vom Atomausstieg. Der Ausstieg vom Atomausstieg ist also so unwahrscheinlich nicht.

Die Gewinner

Und jetzt kommts. Die Landesbank Baden-Württemberg hat mal versucht zu ermitteln, was das den großen Energieversorgern wie RWE, E.on, Vattenfall bringen würde. Festhalten. Bei angenommer Strompreiserhöhung auf 80 Euro pro MWh und 25 Jahre Verlängerung (sicher extreme Annahmen) wären das für die drei größten deutschen Versorger etwa 200 Milliarden Zusatzerlöse. Also selbst wann man konservativer rechnet, es bleibt bei Milliarden. Kein Wunder also, dass die Lobby auf Hochturen arbeitet – geht ja um Peanuts.

Milchpreis und der Milchmarkt

Milchpreise am Milchmarkt

Milchpreise am Milchmarkt

Der Milchpreis sinkt und sinkt. Dabei wäre die mediale Aufmerksamkeit der Milchbauern eigentlich groß genug möchte man meinen, den Milchmarkt auch politisch zu stützen. Denn der Milchpreis um die 22 Cent pro Liter ruiniert nachweislich die Milchbauern sowie den Milchmarkt.

Agrarsubventionen auch für den Milchpreis

Seit kurzem kann man ja selbst im bäuerlichen Bayern einsehen, welcher Bauer wieviel an Agrarsubventionen erhalten hat. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat eine Datenbank online gestellt, in der man die Empfänger sowie die erhaltenen Subventionen recherchieren kann. Tun Sie das mal, geben Sie den kleinen Bauern von nebenan ein. Aber setzen Sie sich vorher. Summen im hohen vierstelligen Bereich sind da regelmäßig zu lesen. Darüber sowieso.

Milchbauern und Molkerein

Da fragt man sich schon, wieso die Milchbauern es nicht schaffen. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter will nun eine teilweise Produktionsstilllegung, um das Angebot zu reduzieren und damit die Überproduktion. Dies solle sich dann positiv auf den Milchpreis auswirken. Der Milchindustrieverband hält für die Molkereien aber dagegen, Boni gäbe es dafür nicht.
Vielleicht sollte die Milchbauern wie etwa Müller Milch der Milch minimale Fruchtnoten beimischen und dann den Preis verzehnfachen. Wäre wohl immer noch preiswerter als diese Produkte im Regal.

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