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Schlagwort: Strategie

Euro Austritt – Deutschland nützt ein Euro Ausstieg

Viele Experten behaupten rein volkswirtschaftlich wäre ein Euro Austritt für Deutschland die beste Lösung, denn ein Ausstieg aus dem Euro von Deutschland würde Deutschland in vielerlei Hinsicht nutzen. Betrachtet man einen Euro Austritt Deutschlands genauer, bleibt es unverständlich, warum man nur bei Griechenland und Co. über einen Euro Ausstieg nachdenkt. Denn die Vorteile sprechen klar für einen Euro Austritt Deutschlands. Eigentlich.

Verlängerung Atomausstieg – die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Kein Atomausstieg - die Gewinner

Angenommen, der bis 2022 geplante Atomausstieg wird verlängert. Wer sind die Gewinner bei einer Verlängerung des Atomausstiegs? Eigentlich logisch, die AKW-Betreiber. Wie wahrscheinlich eine Verlängerung des Atomausstiegs ist und wer wirklich wie davon profitieren würde.

Verlängerung Atomausstieg

Der Artikel beginnt mit „angenommen“, ist also spekulativ. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ja nicht so gering, dass nach der Bundestagswahl Horst Schlämmer (HSP) CDU/CSU mit der FDP regieren könnte. Und Schwarz-Gelb steht bekanntlich für eine Verlängerung vom Atomausstieg. Der Ausstieg vom Atomausstieg ist also so unwahrscheinlich nicht.

Die Gewinner

Und jetzt kommts. Die Landesbank Baden-Württemberg hat mal versucht zu ermitteln, was das den großen Energieversorgern wie RWE, E.on, Vattenfall bringen würde. Festhalten. Bei angenommer Strompreiserhöhung auf 80 Euro pro MWh und 25 Jahre Verlängerung (sicher extreme Annahmen) wären das für die drei größten deutschen Versorger etwa 200 Milliarden Zusatzerlöse. Also selbst wann man konservativer rechnet, es bleibt bei Milliarden. Kein Wunder also, dass die Lobby auf Hochturen arbeitet – geht ja um Peanuts.

Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold als Inflationsschutz

Gold und der Goldpreis beherrscht momentan die Finanzmedien. Viele fürchten einen Zusammenbruch oder zumindest eine Schwächung des weltweiten Finanzsystems sowie eine Inflation durch die immense Staatsverschuldung fast aller Länder. Daher flüchten viele in Sachwerte, sprich Rohstoffe wie Gold als Inflationsschutz und möglichst wertbeständige Geldanlage.

Rendite mit Gold

Angebot und Nachfrage bestimmt auch bei Gold den Goldpreis. Die Goldpreisentwicklung zeigt, dass jedenfalls in Euro der Goldpreis ein historisches Hoch erreicht hat.
Das Angebot an Gold ist begrenzt. Bereits jetzt wird fleißig Altgold, Zahngold etc. gesammelt. Da es vom Explorationserfolg bis zur rentablen Goldförderung regelmäßig mehr als sieben Jahre dauert und die Nachfrage noch nicht so lange absehbar war, dürfte es auch noch einige Zeit dauern, bis mögliche Fördermöglichkeiten durch die Minengesellschaften umgesetzt werden können.
Wer einen größeren Hebel sucht, könnte daher anstatt in Gold in aussichtsreiche Minengesellschaften investieren.

Inflationsschutz

Wichtig ist der Einfluss der Währungen – allen voran der US-Dollar – auf den Goldpreis. Im Vergleich zum US-Doller hat der Goldpreis noch nicht den Höchstwert erreicht, inflationsbereinigt noch nicht einmal die Häfte davon, meint Hector McNeil (ETF Securities) in FM 09/2009, S. 31.

Goldpreisentwicklung

Die Goldpreisentwicklung war , ist und bleibt auch in ein spannendes Thema. Denn die Entwicklung des Goldpreises ist maßgeblich für die Anlageentscheidung in Gold. Meist investiert man in Gold, um krisensicher und inflationssicher Geld anzulegen. Über lange Zeiträume bringt Gold allerdings keine guten Renditen. Betrachtet man aber die letzten Jahre für sich, war Gold durchaus beliebt. Die hohe Nachfrage trieb den Goldpreis deutlich nach oben. Nun ist er wieder ein Stück weit gefallen. Die Prognosen der Experten überschlagen sich nach wie vor. Nimmt die Unsicherheit an den klassischen Finanzmärkten weiter zu… Wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Der Goldpreis – was man wissen muss

Der Goldpreis schwankt mittelfristig deutlich weniger als beispielsweise Aktienpreise. Daher sollte man sich nicht von kurzfristigen Preisänderungen (Volatilität) beeindrucken lassen. Wie teuer Gold noch wird und wohin die Preisentwicklung geht, hängt von vielen Annahmen ab. Mehrheitlich wird der Goldpreis indirekt durch den Kaufkraftverlust und Vertrauensverlust der Währungen bestimmt.
Entgegen vieler Meinungen ist die Goldmenge nicht soo klein, sie wächst nur geringer als beispielsweise derzeit die Geldmenge. Im Durschnitt wächst der Goldbestand nur 1,5% pro Jahr.

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Die Goldpreis-Entwicklung in und

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Goldpreis - wohin geht die Goldpreisentwicklung?

Wenn Sie heute zu Ihrer Bank gehen und in Gold investieren sowie dieses (meist überraschend winzige) Stück Gold real erhalten möchten, dürften Sie Pech haben oder einige Wochen Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Denn die reale Goldmenge für solche Zwecke ist praktisch vergiffen.
Das ist auch der Grund für die hohe Nachfrage nach Zahngold oder Altgold. So stehen meist schon vor jedem Supermarkt die Kundenstopper solcher (dubioser?) Anbieter. Tatsächlich kann es sich jedoch derzeit lohnen wie noch nie, alten unbenutzen aber hochwertigen Schmuck einzutauschen und dafür in etwa den Goldwert als Bargeld zu erhalten.
Wenn nun der enorme Geldbedarf der USA zu der von manchen erwarteten Inflation führt, könnte die Nachfrage nach Gold die Goldpreisentwicklung weiter anfachen. Tom Fitzpatrick (technischer Chefstratege der Citigroup) rechnet bei einem Szenario sogar mit einem Inflationsschock.
Allerdings halten die Notenbanken sehr große Goldvorräte. Wenn diese sich entschließen Teile davon zu verkaufen, würde das spürbar den Goldpreis senken. Bisher sind die Notenbanken jedoch sehr, sehr zurückhalten und wehren sich gegen den steigenden Verkaufsdruck.

Wohin der Goldpreis sich entwickelt weiß keiner. Niemand. Allerdings flüchten in Krisenzeiten und instabilen Zeiten viele Anleger in Gold. Wenn also die Rezession sprübar(er) wird und ggf. China wie offenbar geplant die Goldreserven von 600 auf 4000 Tonnen austockt, dürfte der Goldpreis weiter ansteigen. Vielleicht sollte man sich entsprechende Indexzertifikate einmal genauer ansehen. Denn Gold als Inflationsschutz wird immer interessanter, je mehr Zweifel am Euro und der Staatsverschuldung aufkommen.
Spannend ist auch, wenn man den Goldpreis inflationsbereinigt betrachtet. So könnte man sich beispielsweise vor ca. 50 Jahren mit der gleichen Menge Gold in etwa Gegenstände der gleichen Kaufkraft leisten. Der reale Goldwert bliebt damit über einen langen Zeitraum sehr konstant. Die aktuellen Preissteigerungen sind aber natürlich auch Grund zur Vorsicht. Denn immer wenn institutionelle Spekulanten die Kurse beeinflussen, sind diese von realen Gründen teilweise abgekoppelt. Das Risiko wird dadurch höher, soweit der Preis nicht mehr begründbar wird. Im Gegensatz zu Immobilien hat Gold allerdings einen wesentlichen Vorteil: es ist mobil und flexibel sowie einfacher bewertbar.
Letztlich dürfte daher das Vertrauen der breiten Bevölkerung in Konjunktur, Weltwirtschaft und Euro-Stabilität bzw. USA-Stabilität der wichtigste Einflussfaktor auf den Goldpreis sein.

Was man beim Goldkauf beachten sollte

Gold selbst bringt keine Rendite, es findet keine Wertschöpfung statt. Auch sind bereits sehr kleine Stückelungen beispielsweise in gängigen Goldmünzen relativ teuer. Will man dazu noch etwas flexibel bleiben, muss man für physisches Gold schon etwas Geld investieren. Dazu kommt aber noch das Aufgeld als Provision/ Lohn für Prägeanstalt und Händler. Daher sollte man sich eine Investition in physisches Gold unabhängig vom aktuellen Goldpreis und dessen Entwicklung genau überlegen.

Die 1-Euro-Strategie von McDonald’s

1 Euro Strategie von McDonalds

1 Euro Strategie von McDonalds

Auch wenn es die Telefonnummer der Verkäuferin im bekannten Fernsehspot nicht zu kaufen gibt, die Werbung wirkt. Denn die Marketing-Strategie von McDonald’s mit den 1-Euro-Produkten („alles für einen Euro“) bzw. 1-Dollar-Produkten geht auf.

Preis, Finanzkrise und Ergebnis

Diese günstigen Lockangebote ziehen zunehmend mehr Kunden in die Filialen der Franchise-Kette. Die Finanzkrise verstärkt diesen Effekt noch, da eine Verlagerung von teueren Restaurants zu preiswerten Verpflegungsmöglichkeiten stattfindet. Schließlich sparen die Bürger soweit möglich oder nötig auch beim Essen.

Durchschnittlicher Bestellwert

Allerdings stieg der durchschnittliche Bestellwert auf zuletzt 10 Dollar an (Focus Money 47/2008, S.15). Von tatsächlichem Sparen kann realiter beim Kunden also nicht die Rede sein. Ein vermeintlich günstiges Essen als Entscheidungshilfe reicht offenbar.

Die McDonalds-Strategie geht auf

McDonald’s verdiente dabei im dritten Quartal 2008 1,2 Mrd. Dollar und damit 11% mehr als im Vergleichszeitraum 2007. Der Umsatz stieg ebenfalls auf 6,3 Mrd. Dollar (entspricht 6%).

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